Erste Hilfe beim Hund: Sofortmaßnahmen in lebensbedrohlichen Notfällen
Erste Hilfe beim Hund heißt: Ruhe bewahren, dich selbst schützen, deinen Hund aus der Gefahrenzone bringen, Atmung, Puls und Schleimhäute prüfen und die Tierarztpraxis vorab anrufen. Bei Atem- oder Herzstillstand beginnst du sofort mit der Wiederbelebung. Hier erfährst du Schritt für Schritt, welche Sofortmaßnahmen in lebensbedrohlichen Notfällen wirklich helfen.
Unsere Hunde sind heute echte und geliebte Familienmitglieder. Deshalb wollen wir ihnen die beste Versorgung und das beste Leben bieten. Leider kann es im Alltag immer wieder zu gefährlichen Situationen kommen: Eine Schnittverletzung auf dem Spaziergang, eine Vergiftung oder ein Autounfall können die Gesundheit oder das Leben deines geliebten Vierbeiners bedrohen. Oft kann bei medizinischen Notfällen durch eine beherzte und versierte Soforthilfe Schlimmeres verhindert und der Grundstein für das Gelingen der tierärztlichen Arbeit gelegt werden.
Das Wichtigste zusammengefasst:
- Ruhe und Eigenschutz zuerst: Auch der liebste Hund kann bei starken Schmerzen oder im Schock zubeißen. Bring erst dich und dann deinen Hund in Sicherheit.
- Normaler Puls: 80–120 Schläge pro Minute beim kleinen Hund und 60–80 beim großen Hund, getastet an der Innenseite des Oberschenkels.
- Atmung in Ruhe: 20–50 Atemzüge pro Minute beim kleinen und 10–30 beim großen Hund. Im Schlaf gelten dauerhaft mehr als 30 Atemzüge als erhöht.
- Schleimhäute: Gesundes Zahnfleisch ist rosa und feucht und nach Druck innerhalb von zwei Sekunden wieder rosa. Blasses, weißes oder bläuliches Zahnfleisch ist ein Warnzeichen.
- Reanimation: 100–120 Herzdruckmassagen pro Minute, im Wechsel 30 Kompressionen und 2 Beatmungen über die Nase.
- Ab in die Praxis: Magendrehung, Hitzschlag, Vergiftung, Krampfanfälle über fünf Minuten und jede Reanimation gehören sofort in tierärztliche Hände.
Wie verhalte ich mich im Notfall richtig?
Im Notfall hilft dir eine feste Reihenfolge: Ruhe bewahren und dich selbst schützen, deinen Hund aus der Gefahrenzone bringen, seine Vitalfunktionen prüfen und stabilisieren, die Tierarztpraxis oder den Notdienst anrufen und deinen Hund dann schnellstmöglich und sicher dorthin bringen. Die folgenden drei Schritte helfen dir, auch unter Stress nichts Wichtiges zu vergessen.
Das geliebte Tier in einer Notlage zu sehen, ist nicht schön. Vor allem, wenn man keine Hilfe leisten kann, kann diese Situation geradezu quälend sein. Wir erklären dir, was die wichtigsten Maßnahmen in einem Notfall sind, wie du lebensbedrohliche Situationen erkennst und richtig handelst.
1. In einem medizinischen Notfall hat es oberste Priorität, Ruhe zu bewahren! Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber es hilft wirklich niemandem, wenn du in Panik verfällst. Helfen tut in dieser Situation, wenn du weißt, was du tun kannst. Beruhige deinen Hund und bringe dich, je nach Situation, selbst in Sicherheit.
2. In der Notsituation ist schnelles und überlegtes Handeln gefordert. Bringe deinen Hund aus der Gefahrenzone, schätze seine Verletzungen ein und überprüfe sowie stabilisiere die Vitalfunktionen. Verständige außerdem deinen Tierarzt oder den diensthabenden Notdienst-Tierarzt. Der Anruf vorab lohnt sich doppelt: Die Praxis kann dir am Telefon sagen, was du bis zur Ankunft tun sollst, und sich schon auf euch vorbereiten (Merck Veterinary Manual).
3. Mache deinen Hund transportfähig und bringe ihn schnellstmöglich zum Tierarzt. Eventuell müssen vorab Verletzungen bereits notfallmäßig versorgt werden oder weiterhin Reanimationsmaßnahmen stattfinden.
Wichtig zu wissen: Selbst ein sonst sanfter Hund kann bei starken Schmerzen oder im Schock schnappen und beißen. Darauf weist auch die Klinik für Kleintiere der Tierärztlichen Hochschule Hannover ausdrücklich hin. Eine Maulschlaufe oder ein Maulkorb schützt dich, ist aber nicht in jeder Situation die richtige Wahl.
So empfiehlt es das Merck Veterinary Manual. Am besten nimmst du an einem Erste-Hilfe-Kurs für Hunde teil, um den Ernstfall zu üben! Mehr dazu liest du weiter unten.
Notfall erkennen: Wann du sofort in die Tierarztpraxis musst
Sofort in die Tierarztpraxis musst du, wenn dein Hund schlecht Luft bekommt, bewusstlos ist, stark blutet, einen aufgeblähten Bauch hat und vergeblich würgt, einen Krampfanfall von mehr als fünf Minuten hat, Gift aufgenommen hat oder überhitzt ist. Auch starke Schmerzen, blasse oder bläuliche Schleimhäute und ein Unfall ohne sichtbare Verletzung sind Gründe für den direkten Weg in die Praxis.
Diese Warnzeichen nennt das Merck Veterinary Manual:
- Atemnot: schnelles, angestrengtes Atmen, Atmen mit offenem Maul oder ein Hund, der mit abgespreizten Ellbogen dasteht.
- Bläuliche Zunge oder bläuliches Zahnfleisch: ein Zeichen für starken Sauerstoffmangel.
- Blasse Schleimhäute und schwacher, schneller Puls: typische Zeichen eines Schocks.
- Bewusstlosigkeit, Kollaps oder ein anhaltender Krampfanfall.
- Aufgeblähter, harter Bauch mit erfolglosem Würgen, das klassische Bild einer Magendrehung.
- Starke oder nicht stillbare Blutung.
- Verdacht auf Vergiftung oder Hitzschlag.
- Verletzungen am Auge, Verdacht auf Knochenbruch oder ein Bein, das dein Hund nicht mehr bewegt.
Nach einem Unfall ohne sichtbare Verletzungen solltest du deinen Hund laut Tierärztlicher Hochschule Hannover 48 Stunden genau im Auge behalten. Verschlechtert sich sein Allgemeinbefinden, werden die Schleimhäute blass, matt oder trocken, erbricht er, setzt er keinen oder verfärbten Urin ab, läuft er schwankend oder hat er ungleich große Pupillen, geh umgehend in die Praxis.
Vitalparameter überprüfen: Puls, Atmung, Schleimhäute und Temperatur
Die vier Vitalparameter beim Hund sind Atemfrequenz, Herzfrequenz (Puls), Schleimhautfarbe mit kapillärer Rückfüllungszeit und Körpertemperatur. In Ruhe atmet ein kleiner Hund 20–50 Mal pro Minute, sein Herz schlägt 80–120 Mal pro Minute, das Zahnfleisch ist rosa und feucht, und die Körpertemperatur liegt bei 38,0–39,0 °C.
Die lebensnotwendigen Körperfunktionen (Atmung und Herzschlag) müssen immer erhalten sein. Ansonsten nehmen die Organe schnell schlimmen Schaden, weil die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung nicht mehr richtig funktioniert. Wir erklären dir kurz, wie du die Vitalwerte deines Vierbeiners ermitteln kannst.
Die Normalwerte in Ruhe laut Tierärztlicher Hochschule Hannover im Überblick:
| Vitalparameter | Kleiner Hund | Großer Hund |
|---|---|---|
| Atemfrequenz (in Ruhe, nicht hechelnd) | 20–50 Atemzüge pro Minute | 10–30 Atemzüge pro Minute |
| Herzfrequenz (Puls) | 80–120 Schläge pro Minute | 60–80 Schläge pro Minute |
| Schleimhäute (Zahnfleisch) | rosa, feucht, glänzend | rosa, feucht, glänzend |
| Kapilläre Rückfüllungszeit | höchstens 2 Sekunden | höchstens 2 Sekunden |
| Körpertemperatur (rektal) | 38,0–39,0 °C | 38,0–39,0 °C |
Atemfrequenz
Beobachte, wie häufig sich der Brustkorb in einer Minute hebt und senkt, oder halte einen feuchten Finger vor die Nase und fühle, ob Luft daran vorbeiströmt. Zähle am besten eine volle Minute, während dein Hund ruhig liegt und nicht hechelt. Die Atemfrequenz sollte beim kleinen Hund zwischen 20–50 Atemzügen pro Minute liegen, beim großen Hund zwischen 10–30 Atemzügen. Eine Erhöhung kann durch Stress, Hitze, Aufregung, Schmerz oder Anstrengung passieren.
Herzfrequenz (Puls)
Den Puls tastest du am besten auf der Innenseite des Oberschenkels, oben im Leistenbereich. Am besten fühlst du mit Zeige- und Mittelfinger und zählst eine volle Minute. Übe dies bei deinem Hund! Du kannst auch versuchen, das Herz selbst zu tasten: an der linken Brustwand auf Höhe des Ellbogens. Dies sagt dir aber nichts darüber aus, wie viel Blut auch tatsächlich durch den ganzen Hundekörper strömt.
Die Herzfrequenz sollte beim kleinen Hund zwischen 80–120 Schläge pro Minute liegen, beim großen Hund zwischen 60–80 Schläge pro Minute. Eine erhöhte Herzfrequenz haben sehr junge oder angestrengte und aufgeregte Hunde. Ebenso kann der Puls bei schweren Verletzungen, Infektionen oder Schmerzen erhöht sein. Ist der Ruhepuls dauerhaft deutlich zu schnell (Tachykardie), sehr langsam, unregelmäßig oder kaum tastbar, lass das tierärztlich abklären. Ein schneller, schwacher Puls zusammen mit blassen Schleimhäuten spricht für einen Schock.
Schleimhäute und kapilläre Rückfüllungszeit
Die Schleimhäute deines Hundes kontrollierst du am besten im Maul, am Zahnfleisch. Alternativ kannst du dir auch die Bindehäute am Auge anschauen. Die Schleimhäute sollten rosa und leicht feucht sein. Wenn du mit dem Finger einmal kräftig darauf drückst, sollten sich die Schleimhäute innerhalb von zwei Sekunden wieder rosa färben (= kapilläre Rückfüllungszeit). Achtung: Diesen Test bitte nicht am Auge durchführen!
Abweichungen von der Norm können folgende sein: rot, bläulich (zyanotisch), blass, gelblich (ikterisch), trocken oder pappig, überfeucht und eine verlängerte kapilläre Rückfüllungszeit. Besonders ernst sind helles oder weißes Zahnfleisch, das auf einen Schock oder inneren Blutverlust hindeuten kann, und bläuliches Zahnfleisch als Zeichen für Sauerstoffmangel. In beiden Fällen gilt: sofort in die Praxis.
Temperatur
Die Temperatur misst du am besten mit einem normalen digitalen Fieberthermometer mit etwas Vaseline im Po deines Hundes. Übe das mit deinem Hund, dann hat er beim Tierarzt weniger Angst! Schiebe das Thermometer vorsichtig so weit in den After, dass die Messspitze vollständig darin liegt.
Die Normaltemperatur des Hundes liegt zwischen 38,0–39,0 °C. Echtes Fieber bewegt sich laut Merck Veterinary Manual meist im Bereich von 39,5–41,1 °C, mehr dazu liest du im Ratgeber Fieber beim Hund. Eine erhöhte Temperatur kann bei massivem Stress, Infektionen oder Überhitzung auftreten, eine erniedrigte Körpertemperatur kann durch Unterkühlung, Schock und Kreislaufschwäche entstehen.
Wann ist schnelle Atmung ein Warnzeichen?
Schnelles Hecheln nach Bewegung, bei Wärme oder Aufregung ist normal. Ein Warnzeichen ist es, wenn dein Hund in Ruhe oder im Schlaf schnell atmet, auch mit geschlossenem Maul, wenn er sich beim Atmen sichtbar anstrengt oder mit abgespreizten Ellbogen dasteht. Der Kardiologie-Service der Texas A&M University nennt als Orientierung: Im Schlaf oder beim ruhigen Liegen gelten dauerhaft mehr als 30 Atemzüge pro Minute als erhöht. Zähle in diesem Fall mehrmals über ein paar Stunden nach und ruf deine Tierarztpraxis an. Eine dauerhaft erhöhte Atemfrequenz im Schlaf kann ein frühes Zeichen für ein Herzproblem sein, mehr dazu im Ratgeber zum Herzhusten beim Hund. Kommen Atemnot, Husten, Schwäche, bläuliches Zahnfleisch oder ein Kollaps dazu, ist es ein Notfall.
Wenn du diese Werte bei deinem gesunden Hund einmal gemessen hast, erkennst du im Ernstfall viel schneller, was nicht stimmt. Genauso wichtig wie das Wissen für den Notfall ist die Vorsorge im Alltag, und dazu gehört auch ein Futter, das wirklich zu deinem Hund passt.
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Welches Futter passt zu deinem Hund?
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Jetzt Quiz startenReanimation beim Hund: Herzdruckmassage und Mund-zu-Nase-Beatmung
Atmet dein Hund nicht und reagiert er nicht, beginnst du sofort mit der Reanimation: Hund in Seitenlage, Atemwege freimachen, dann 100–120 Herzdruckmassagen pro Minute und im Wechsel 30 Kompressionen und 2 Beatmungen über die Nase. Du machst so lange weiter, bis dein Hund wieder selbst atmet oder die Tierarztpraxis übernimmt.
Atemstillstand
Wenn du keine Atmung bei deinem Hund mehr feststellen kannst, also kein Heben und Senken des Brustkorbes, keine Bewegung an Nase oder Maul und kein Luftstrom, so muss sofort reanimiert werden. Schaue, ob du eine Ursache beseitigen kannst (Blutung stoppen, Fremdkörper, Schleim oder Erbrochenes aus dem Maul entfernen), und beginne dann mit der Mund-zu-Nase-Beatmung: Halte das Maul zu, dichte die Nase mit deinen Lippen ab und gib so viel Luft, dass sich der Brustkorb hebt, etwa alle fünf Sekunden einen Atemstoß. Überprüfe außerdem den Herzschlag, vielleicht ist auch eine Herz-Lungen-Reanimation notwendig!
Herzstillstand
Die Symptome eines Herzstillstandes sind das Fehlen von Lebenszeichen, also keine Bewegung des Brustkorbes, keine Atmung und kein Puls, sowie kein Ansprechen auf Reize (z. B. Kneifen ins Ohr). Ist dies der Fall, so muss der Hund auf die Seite gelegt, die Atemwege freigemacht und mit Reanimationsmaßnahmen begonnen werden: Herz-Lungen-Reanimation und Mund-zu-Nase-Beatmung im Wechsel! Suche dabei nicht lange nach dem Puls. Das Merck Veterinary Manual rät, bei einem nicht ansprechbaren Hund sofort mit den Kompressionen zu beginnen, weil jede Verzögerung schadet.
So führst du die Herzdruckmassage durch
- Lege deinen Hund auf die Seite, die Tierärztliche Hochschule Hannover empfiehlt die rechte Seitenlage. Sehr breitbrüstige Hunde wie Bulldoggen kannst du auch auf den Rücken legen und über dem Brustbein drücken.
- Lege beide Hände übereinander, strecke die Arme durch und bring deine Schultern senkrecht über die Hände. Gedrückt wird an der breitesten Stelle des Brustkorbs, bei den meisten Hunden direkt hinter dem Ellbogen. Kleine Hunde unter 10 kg kannst du mit einer Hand umfassen und direkt über dem Herzen drücken.
- Drücke den Brustkorb in Seitenlage um ein Drittel bis die Hälfte seiner Breite ein und lass ihn nach jeder Kompression vollständig zurückfedern.
- Halte ein Tempo von 100–120 Kompressionen pro Minute. Als Taktgeber hilft der Song „Stayin' Alive" der Bee Gees.
- Allein wechselst du 30 Kompressionen mit 2 Beatmungen ab. Zu zweit übernimmt eine Person die Herzdruckmassage und die andere die Beatmung, und ihr wechselt euch etwa alle zwei Minuten ab.
- Mach weiter, bis dein Hund selbst atmet oder die Praxis übernimmt. Musst du unterwegs weiter reanimieren, fährt eine andere Person.
Die Schritte folgen den RECOVER-Leitlinien 2024 und dem Merck Veterinary Manual. Diese drei Zahlen solltest du dir merken:
Die Chancen, einen Hund nach einem Herzstillstand zurückzuholen, sind ehrlich gesagt begrenzt. Umso mehr zählt, dass du sofort beginnst und nicht zu früh aufgibst: Laut TiHo Hannover kann ein Wiederbelebungsversuch auch nach 30 Minuten noch erfolgreich sein. Am sichersten lernst du die Handgriffe in einem Erste-Hilfe-Kurs, denn praktisches Training verbessert die Technik gerade bei Laien nachweislich.
Hund erstickt oder hat Atemnot: Was tun?
Hat dein Hund einen Fremdkörper im Hals, versuchst du zuerst, ihn vorsichtig aus dem Maul zu entfernen, sofern er sichtbar und leicht greifbar ist. Gelingt das nicht und bekommt dein Hund keine Luft, hilft der Heimlich-Griff mit kräftigen Stößen nach vorn und oben direkt hinter dem Rippenbogen. Danach geht es in jedem Fall in die Tierarztpraxis.
Erstickung
Der Hund zeigt in diesem Fall massive Atemnot und die Schleimhäute werden bläulich. Typische Anzeichen eines Fremdkörpers sind außerdem starkes, wiederholtes Würgen oder Husten, vermehrtes Speicheln, Pfoten am Maul und ein aufgeregtes Verhalten mit offenem Maul. Es sollte sofort versucht werden, die Atemwege freizumachen und einen Fremdkörper oder das Hindernis in den Atemwegen des Hundes so schnell wie möglich zu entfernen. So gehst du vor:
- Öffne das Maul, zieh die Zunge vorsichtig nach vorn und schau bis tief in den Rachen. Entferne nur Fremdkörper, die du gut siehst und leicht greifen kannst, am besten mit einer Pinzette. Greif nicht blind in den Rachen: Ein Hund mit Atemnot beißt schnell zu.
- Hängt ein Faden aus dem Maul, zieh nicht daran, es könnte eine Nadel daran hängen.
- Einen Ball, der in der Luft- oder Speiseröhre steckt, kannst du von außen am Hals nach oben in Richtung Maul herausmassieren.
- Kleine Hunde kannst du vorsichtig an den Oberschenkeln hochheben und sanft hin und her schwingen. Auch kräftige Klopfer zwischen die Schulterblätter können den Fremdkörper lösen.
Diese Handgriffe beschreiben die TiHo Hannover und das Merck Veterinary Manual. Bleibt der Fremdkörper stecken, folgt der Heimlich-Griff.
Heimlich-Griff beim Hund
Lässt sich der Fremdkörper nicht entfernen und sind die Luftwege vollständig blockiert, kann als letzte Maßnahme der Heimlich-Griff angewendet werden, um die Luftwege freizumachen. Steht dein Hund, umfasst du ihn von hinten um den Bauch, ballst eine Faust und drückst sie ruckartig nach oben und vorn, direkt hinter dem Rippenbogen. Liegt dein Hund, legst du eine Hand auf seinen Rücken und drückst mit der anderen den Bauch nach oben (Texas A&M University). Alternativ kannst du mehrere schnelle Kompressionen an beiden Seiten des Brustkorbs gleichzeitig geben. Kontrolliere danach das Maul und entferne gelöste Gegenstände. Wird dein Hund bewusstlos und atmet nicht mehr, beginnst du mit der Reanimation. Weil der Griff Verletzungen verursachen kann, gehört dein Hund danach in jedem Fall in die Praxis.
Atemnot ohne Fremdkörper
Nicht jede Atemnot hat einen Fremdkörper als Ursache. Auch Hitze, Allergien, Herz- und Lungenerkrankungen, ein Trachealkollaps oder bei kurznasigen Rassen verengte Atemwege können dazu führen. Das kannst du tun: Bring deinen Hund an einen kühlen, ruhigen Ort, nimm ihm das Halsband ab und vermeide jeden Stress, denn Aufregung verschlimmert die Atemnot. Leg keine Maulschlaufe an. Atmet dein Hund mit offenem Maul, ist die Zunge bläulich oder bricht er zusammen, fahr sofort in die Tierarztpraxis.
Trachealkollaps: Erste Hilfe bei einem Anfall
Beim Trachealkollaps werden die Knorpelringe der Luftröhre weich und flach, sodass die Luftröhre teilweise in sich zusammenfällt. Betroffen sind vor allem kleine Rassen wie Yorkshire Terrier, Zwergspitz und Toypudel. Typisch ist ein trockener, rauer Husten, der an das Schnattern einer Gans erinnert. Stress, Aufregung, Hitze und Druck auf den Hals verstärken ihn (Cornell University). Im Anfall helfen deshalb Ruhe, ein kühler Ort und kein Druck auf den Hals: Geh mit Geschirr statt Halsband. Bekommt dein Hund dabei kaum Luft, verfärben sich Zahnfleisch oder Zunge bläulich oder wird er ohnmächtig, ist das ein Notfall. Mehr zu den Ursachen von Husten liest du im Ratgeber Hilfe, mein Hund hustet.
Lebensbedrohliche Notfälle beim Hund und entsprechende Sofortmaßnahmen
Zu den lebensbedrohlichen Notfällen beim Hund gehören neben Atem- und Herzstillstand vor allem Ertrinken, Magendrehung, Schock, Hitzschlag, Vergiftungen, lang anhaltende Krampfanfälle und starke Blutungen. Bei allen gilt: Sobald dein Vierbeiner stabil ist, solltest du unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen!
Ertrinken
Entweder zeigt der Hund keinerlei Lebenszeichen mehr oder versucht noch etwas zu husten. Hol deinen Hund aus dem Wasser, ohne dich selbst in Gefahr zu bringen. Entferne Wasser, Schleim oder Pflanzenreste aus Maul und Nase und prüfe sofort Atmung und Herzschlag. Atmet er nicht oder hat er keinen Herzschlag, beginnst du ohne Zeitverlust mit den Reanimationsmaßnahmen. Verlier keine Zeit mit dem Versuch, Wasser aus der Lunge zu schütteln: Freie Atemwege und eine sofortige Wiederbelebung haben Vorrang. Auch wenn sich dein Hund scheinbar schnell erholt, gehört er in die Tierarztpraxis, denn nach einem Beinahe-Ertrinken kann sich Flüssigkeit in der Lunge sammeln (Lungenödem), wie das Merck Veterinary Manual beschreibt. Wasser in der Lunge ohne Badeunfall kann andere Ursachen haben, etwa eine Herzerkrankung, und gehört ebenfalls umgehend in tierärztliche Hände.
Magendrehung
Eine Magendrehung ist ein Notfall, bei dem jede Minute zählt. Betroffen sind vor allem große Hunde mit tiefem Brustkorb (etwa Deutsche Schäferhunde, Doggen oder Weimaraner), und mit zunehmendem Alter steigt das Risiko. Symptome sind plötzliche Unruhe und Schmerzanzeichen, der Hund versucht vergeblich zu erbrechen und speichelt vielleicht extrem. Der Bauch des Hundes wird deutlich dicker, weil der Magen aufgast. Der Hund wird zunehmend apathischer, der Puls wird schnell und schwach, und die Schleimhäute werden blass. In diesem Fall gibt es keine Erste-Hilfe-Maßnahmen! Der Hund muss schnellstmöglich einem Tierarzt vorgestellt werden! Ruf am besten schon auf dem Weg in der Klinik an.
Zur Vorbeugung empfiehlt das Merck Veterinary Manual bei gefährdeten Rassen unter anderem, die Tagesration auf mehrere kleine Mahlzeiten statt einer großen zu verteilen und vor und nach dem Fressen wilde Bewegung zu vermeiden. Welche Hunde besonders gefährdet sind und wie du vorbeugst, erfährst du im Ratgeber Magendrehung beim Hund.
Schock
Ein Schock entsteht, wenn der Körper Gewebe und Organe nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgen kann. Er kann durch verschiedene Dinge ausgelöst werden: beispielsweise massiven Blutverlust, eine allergische Reaktion, schweren Durchfall oder starke Schmerzen. Symptome sind Schwäche, blasse und kalte Schleimhäute mit verzögerter kapillärer Rückfüllungszeit, eine erhöhte Pulsfrequenz bei schwachem Puls, flache und schnelle Atmung und kalte Gliedmaßen (Merck Veterinary Manual). In diesem Fall solltest du deinen Hund ruhig lagern, eventuell etwas gegen die Schockursache tun (z. B. einen Druckverband bei Blutungen anlegen), ihn mit einer Decke vor dem Auskühlen schützen und schnellstmöglich zum Tierarzt bringen. Gib ihm keine Schmerzmittel aus deiner Hausapotheke: Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Paracetamol sind für Hunde giftig.
Auch ein allergischer (anaphylaktischer) Schock, zum Beispiel nach einem Insektenstich, ist ein Notfall. Fahr sofort in die Praxis, besonders wenn Schwellungen am Kopf oder Atemnot dazukommen.
Hitzschlag
Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich und kann sehr schnell entstehen, zum Beispiel im Auto. Hunde können kaum schwitzen und kühlen sich vor allem über Hecheln ab. Besonders gefährdet sind laut TiHo Hannover kurznasige Rassen wie Mops und Bulldogge, übergewichtige Hunde, Hunde mit Atemwegserkrankungen und Hunde, die schon einmal einen Hitzschlag hatten. Anzeichen sind starkes Hecheln, vermehrter Speichelfluss, Erbrechen und Durchfall, Bewegungsstörungen, Krampfanfälle und Kollaps.
So hilfst du: Bring deinen Hund sofort an einen kühlen Ort und kühle ihn langsam herunter, etwa mit nassen Tüchern auf den Pfoten und am Bauch und mit lauwarmem bis kühlem Wasser im Fell, gern unterstützt durch einen Ventilator. Tauche ihn nicht in kaltes Wasser. Ist er ansprechbar, biete ihm kleine Mengen Wasser an. Fahr danach sofort in die Praxis, mit feuchtem Fell und voll aufgedrehter Lüftung (Merck Veterinary Manual).
Vergiftung
Hast du beobachtet, dass dein Hund etwas Giftiges gefressen hat, fahr sofort in die Tierarztpraxis, auch wenn er noch keine Symptome zeigt. Nimm, wenn möglich, Reste des Giftes oder die Verpackung mit. Löse selbst kein Erbrechen aus, etwa mit Wasserstoffperoxid oder anderen Hausmitteln: Das kann laut Merck Veterinary Manual zusätzliche Schäden anrichten. Häufige Giftquellen sind laut TiHo Hannover Schokolade, Weintrauben und Rosinen, Zwiebeln, Macadamia-Nüsse, Xylit, Schmerzmittel für Menschen, Frostschutzmittel sowie Ratten- und Schneckengift. Welche Lebensmittel für Hunde tabu sind, zeigt dir unsere Lebensmittel-Ampel. Auskunft über Gifte gibt zum Beispiel das Giftinformationszentrum-Nord unter +49 551 192-40.
Krampfanfall (epileptischer Anfall)
Bei einem großen Krampfanfall fällt der Hund plötzlich um, zuckt heftig mit allen vier Beinen, macht Paddelbewegungen, schäumt eventuell aus dem Maul und verliert Urin oder Kot. So hilfst du: Räume Gegenstände weg, an denen er sich verletzen kann, sichere Treppen und bleib ruhig. Halte deine Hände von seinem Maul fern, denn während des Anfalls hat dein Hund keine Kontrolle über seine Bewegungen und kann unabsichtlich zubeißen. Miss die Dauer des Anfalls und filme ihn, wenn möglich, für deine Tierarztpraxis.
Dauert der Anfall länger als fünf Minuten, fahr sofort in die Praxis: Die Cornell University bezeichnet einen solchen Dauerkrampf (Status epilepticus) als lebensgefährlich. Nach dem Anfall ist dein Hund oft noch eine Weile verwirrt und kann auch dann schnappen. Jeder erste Anfall gehört tierärztlich abgeklärt. Mehr zu Ursachen und Behandlung liest du im Ratgeber Epilepsie beim Hund.
Starke Blutung
Bei starken Blutungen drückst du mit der Handfläche oder den Fingern fest auf die Wunde und legst dann einen festen, aber nicht zu straffen Verband aus Mullbinden oder sauberen Tüchern an. Ist der Verband durchgeblutet, nimm ihn nicht ab, sondern lege weiteres Material darüber und drück weiter. Eingespießte Gegenstände ziehst du nicht heraus, weil sonst eine stärkere Blutung droht. Sichere sie gegen Verrutschen und fahr sofort in die Praxis. Wie du kleinere Wunden versorgst und was in deinen Notfallkoffer gehört, liest du in Teil 2: Erste Hilfe und Notfallapotheke.
Transport und Notdienst: So kommt dein Hund sicher in die Praxis
Ruf die Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst vor der Abfahrt an, schildere kurz, was passiert ist, und frag, was du bis zur Ankunft tun sollst. Transportiere deinen Hund dann möglichst ruhig und so, dass Kopf, Hals und Wirbelsäule wenig bewegt werden.
Speichere dir am besten schon heute die Nummer deiner Praxis und der nächsten Tierklinik mit Notdienst im Handy. Für den Transport selbst gilt laut Merck Veterinary Manual:
- Sicher tragen: Kleine Hunde transportierst du in einer Box, größere auf einem festen Brett, einem stabilen Karton oder einer gefalteten Decke als Trage.
- Kopf und Hals schonen: Ist dein Hund nach einem Unfall benommen, halte seinen Kopf waagerecht oder leicht erhöht und vermeide ruckartige Bewegungen und Druck auf den Hals.
- Reanimation unterwegs: Musst du während der Fahrt weiter reanimieren, fährt eine andere Person.
- Informationen mitnehmen: Gift, Verpackung oder eine kurze Notiz zu Symptomen und Uhrzeit helfen dem Praxisteam.
Vorbereitet sein: Erste-Hilfe-Kurs und Notfallapotheke
Am besten bereitest du dich mit einem Erste-Hilfe-Kurs für Hunde auf den Ernstfall vor. Dort übst du Handgriffe wie Pulsmessen, Verbände und die Herzdruckmassage unter Anleitung. Genau dieses praktische Training verbessert die Technik laut Merck Veterinary Manual gerade bei Laien deutlich.
Kurse bieten zum Beispiel viele Tierarztpraxen, Hundevereine, Volkshochschulen und Hilfsorganisationen wie der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz oder die Malteser an. Frag am besten direkt in deiner Tierarztpraxis nach einem Termin in deiner Nähe.
Du willst noch weitere nützliche Tipps für korrektes Verhalten in nicht direkt lebensbedrohlichen Notfällen und wissen, was alles in einen Notfallkoffer und eine Reiseapotheke gehört? Dann kannst du das in Teil 2: Erste Hilfe und Notfallapotheke nachlesen!
FAQ
Wie hoch ist der normale Puls beim Hund?
Der normale Ruhepuls liegt beim kleinen Hund bei 80–120 Schlägen pro Minute, beim großen Hund bei 60–80 Schlägen pro Minute. Sehr junge sowie aufgeregte oder angestrengte Hunde haben einen höheren Puls. Ist der Puls in Ruhe dauerhaft deutlich zu schnell, sehr langsam oder unregelmäßig, lass ihn tierärztlich abklären.
Wo misst man beim Hund den Puls?
Am besten tastest du den Puls mit Zeige- und Mittelfinger an der Innenseite des Oberschenkels, oben im Leistenbereich, und zählst eine volle Minute. Den Herzschlag selbst fühlst du an der linken Brustwand auf Höhe des Ellbogens.
Ab wann atmet ein Hund zu schnell?
In Ruhe und ohne Hecheln atmet ein kleiner Hund 20–50 Mal, ein großer Hund 10–30 Mal pro Minute. Im Schlaf gelten dauerhaft mehr als 30 Atemzüge pro Minute als erhöht. Atmet dein Hund in Ruhe schnell und angestrengt oder ist sein Zahnfleisch bläulich, ruf sofort deine Tierarztpraxis an.
Was bedeutet helles oder weißes Zahnfleisch beim Hund?
Gesundes Zahnfleisch ist rosa, feucht und nach Druck innerhalb von zwei Sekunden wieder rosa. Helles, weißes oder grauweißliches Zahnfleisch kann auf einen Schock oder einen inneren Blutverlust hindeuten. Das ist ein Notfall: Fahr sofort in die Tierarztpraxis.
Wie funktioniert der Heimlich-Griff beim Hund?
Umfasse deinen stehenden Hund von hinten um den Bauch, balle eine Faust und drück sie ruckartig nach oben und vorn, direkt hinter dem Rippenbogen. Liegt dein Hund, legst du eine Hand auf seinen Rücken und drückst mit der anderen den Bauch nach oben. Kontrolliere danach das Maul und lass deinen Hund in jedem Fall tierärztlich untersuchen.
Wie lange sollte man einen Hund reanimieren?
Reanimiere so lange, bis dein Hund wieder selbst atmet oder die Tierarztpraxis übernimmt. Laut Tierärztlicher Hochschule Hannover kann ein Wiederbelebungsversuch auch nach 30 Minuten noch erfolgreich sein. Zu zweit wechselt ihr euch etwa alle zwei Minuten bei der Herzdruckmassage ab, damit die Kompressionen kräftig bleiben.
Was tun, wenn mein Hund einen epileptischen Anfall hat?
Bleib ruhig, räume Gefahrenquellen weg und halte deine Hände von seinem Maul fern. Miss die Dauer und filme den Anfall, wenn möglich. Dauert er länger als fünf Minuten, fahr sofort in die Tierarztpraxis. Auch nach einem ersten Anfall sollte dein Hund zeitnah untersucht werden.
Mehrere kleine Mahlzeiten statt einer großen: Weißt du, wie viel Futter dein Hund am Tag braucht?
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Unser Fazit
- Im Notfall hilft eine feste Reihenfolge: Ruhe bewahren, dich selbst schützen, deinen Hund aus der Gefahrenzone bringen, die Vitalwerte prüfen und die Praxis anrufen.
- Der normale Puls liegt beim kleinen Hund bei 80–120 und beim großen Hund bei 60–80 Schlägen pro Minute, getastet an der Innenseite des Oberschenkels.
- Gesundes Zahnfleisch ist rosa und feucht und nach Druck innerhalb von zwei Sekunden wieder rosa. Blass, weiß oder bläulich heißt: sofort in die Praxis.
- Atmet dein Hund im Schlaf dauerhaft mehr als 30 Mal pro Minute oder in Ruhe angestrengt, lass das tierärztlich abklären.
- Bei Herzstillstand reanimierst du mit 100–120 Kompressionen pro Minute, allein im Wechsel von 30 Kompressionen und 2 Beatmungen.
- Beim Ersticken entfernst du nur sichtbare Fremdkörper vorsichtig. Hilft das nicht, folgt der Heimlich-Griff und danach immer der Weg in die Praxis.
- Bei Magendrehung, Hitzschlag, Vergiftung und Krampfanfällen über fünf Minuten ist der schnellste Weg in die Praxis die beste Erste Hilfe.
- Übe die Handgriffe in Ruhe oder in einem Erste-Hilfe-Kurs. Falls du selbst mit deinem Hund in so eine Notsituation gerätst, wünschen wir euch alles Gute und baldige Genesung! 🐾
Quellen
- Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Klinik für Kleintiere (Redaktion: Arbeitsgruppe für Anästhesie und Intensivmedizin der Klinik für Kleintiere): Erste Hilfe für Ihren Hund. Stand: Juli 2020.
- Burkitt-Creedon JM, Boller M, Fletcher DJ, et al.: 2024 RECOVER guidelines: updated treatment recommendations for CPR in dogs and cats. J Vet Emerg Crit Care (San Antonio). 2024;34(S1):1-123.
- Linklater A: Cardiopulmonary Resuscitation of Small Animals. Merck Veterinary Manual, Professional Version, Full Review Oct 2025.
- Textor J: What to Do in a Dog or Cat Emergency. Merck Veterinary Manual, Pet Owner Version, Full Review Dec 2025.
- Textor J: Evaluation and Initial Treatment of Dog and Cat Emergencies. Merck Veterinary Manual, Pet Owner Version, Full Review Dec 2025.
- Merck Veterinary Manual: First Aid and Transport of Small Animals. Professional Version.
- Merck Veterinary Manual: Initial Triage and Resuscitation of Small Animal Emergency Patients. Professional Version.
- Winkler KP: Gastric Dilation and Volvulus in Small Animals. Merck Veterinary Manual, Professional Version, Full Review Aug 2025.
- Merck Veterinary Manual: Fever of Unknown Origin in Animals. Professional Version.
- Texas A&M University, College of Veterinary Medicine & Biomedical Sciences: CPR and Heimlich Maneuver on Pets. Pet Talk, 26.08.2016.
- Texas A&M University, Small Animal Clinical Sciences, Cardiology Service: Measuring Your Pet’s Breathing Rate. Client Information Series.
- Cornell University College of Veterinary Medicine, Riney Canine Health Center: Managing seizures.
- Cornell University College of Veterinary Medicine, Riney Canine Health Center: Tracheal collapse.
Über die Autorin
Helena Bröring-Veith (Med. Vet.) ist Tierärztin im HEY HOLY Team. Sie hat an der Tierärztlichen Hochschule Hannover studiert und vier Jahre in einer Tierklinik praktiziert. Bei HEY HOLY begleitet sie als fachliche Reviewerin Inhalte rund um Tiergesundheit und Ernährung. Wissenschaftlich beraten wird HEY HOLY zusätzlich von Prof. Dr. Zentek (Lehrstuhl Tierernährung, FU Berlin).
